Mario Krüger MdL

Sprecher für Kommunalpolitik,
Beteiligungen und Haushaltskontrolle

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03.08.2010: Industrieflächen, Kritik an Ernst Prüsse/SPD

Leserbrief vom 03.08.2010, Westfälische Rundschau Dortmund:

Das kann doch nicht sein! Europas ehemalige Bierstadt Nr. 1: bedeutender Standort der Stahlproduktion; ehemalige Stadt mit riesigen Zechen, hat keinen Platz mehr für Arbeitsplätze. Herr Prüsse, das hätte von Günna kommen können, aber nicht von einer Führungsperson der SPD. Ich kann und will nicht glauben, dass ein gewählter Politiker sich vor den Karren spannen lässt und einfach etwas von sich gibt, nur um sich zu melden.

Wer glaubt, nur mit der Bereitstellung von Gewerbeflächen Arbeitsplätze zu schaffen, hat wirklich keine Ahnung von Wirtschaftspolitik. Im Übrigen wäre es doch schön, der Öffentlichkeit die Liste der nachfragenden Unternehmungen zu präsentieren oder diese Nachfragen auszuschreiben. Es geht Ihnen doch in Wirklichkeit nur um Geldquellen. Was kaum einer weiß, ist, dass die EU Fördergelder bereitstellt, wenn Kommunen interkommunalen Gewerbeflächen ausweisen können.

Ich vermute, dass Sie das Gebiet Groppenbruch nicht wirklich kennen, bzw. mit Natur nicht viel am Hut haben, aber fahren Sie einfach mal hin und genießen Sie es. Kontaktieren Sie doch einfach mal Ihre ehemaligen Partner „Die Grünen", die können Ihnen da helfen.

Ich glaube sogar, dass Sie sich selbst seinerzeit massiv gegen eine Umwandlung vom Groppenbruch zur Gewerbefläche stark gemacht haben. Mein Tipp an Herrn Prüsse: Wenn man den Hafen nicht kennt, in dem man segeln will, für den kann kein Wind ein günstiger sein.

Raimund Barve, Dortmund